CSV vs. JSON vs. YAML vs. XML
CSV, JSON, YAML und XML speichern alle strukturierte Daten, wurden aber für unterschiedliche Aufgaben entwickelt. Das richtige Format zu wählen — und zu wissen, wie sie sich ineinander umwandeln lassen — erspart viel Ärger beim Verschieben von Daten zwischen Tabellen, Code, Konfigurationen und APIs.
Wofür jedes Format gut ist
CSV ist eine flache Tabelle: Zeilen und Spalten, mehr nicht. Perfekt für Tabellenkalkulationen und tabellarische Exporte, und fast jedes Tool kann es lesen — aber Verschachtelung oder Hierarchien lassen sich damit nicht abbilden. JSON ist die Sprache von APIs und modernen Apps: kompakt, unterstützt verschachtelte Objekte und Arrays und ist für Code leicht zu verarbeiten. YAML ist die menschenfreundlichere Cousine von JSON und nutzt Einrückungen statt Klammern — deshalb dominiert es bei Konfigurationsdateien. XML ist der umständliche, hochstrukturierte Urahn, der in Unternehmenssystemen, Dokumentformaten und älteren APIs immer noch verbreitet ist.
Sauber zwischen den Formaten konvertieren
Flache Daten zu konvertieren ist unkompliziert: Eine CSV-Tabelle lässt sich problemlos in ein JSON-Array aus Objekten, in YAML oder in XML-Datensätze überführen. Schwierig wird es bei Verschachtelung — CSV kann die verschachtelte Struktur, die JSON, YAML und XML abbilden können, nicht darstellen. Eine tief verschachtelte JSON-Datei in CSV umzuwandeln bedeutet also, sie zu flachen, wodurch Hierarchie verloren gehen kann. Umgekehrt, von CSV zu JSON, verläuft die Umwandlung meist sauber.
Achte beim Konvertieren auf Typen und Kodierung: Zahlen, Wahrheitswerte und Datumsangaben sollten als der richtige Typ erhalten bleiben, und Text mit Kommas oder Sonderzeichen braucht korrekte Anführungszeichen. Ein guter Konverter übernimmt das für dich — und wenn er im Browser läuft, bleiben die Daten, die sensibel sein können, von jedem Server fern.